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Elektromobile Versicherung.

Wer elektromobil unterwegs ist, spart nicht nur bei der Antriebsenergie. Bei den angebotenen Versicherungsleistungen ist ein genauer Vergleich empfehlenswert, um möglichst kostensparend mobil zu sein.

Mit Ende Oktober 2023 wurden laut Statistik Austria in Österreich 148.070 rein elektrisch betriebene Pkw zugelassen. Das sind 2,9 Prozent des gesamten Pkw-Bestands in Österreich. Für diesen wachsenden Anteil gibt es immer besser zugeschnittene Versicherungspakete, ein Vergleich mit Versicherungspaketen für Benziner oder dieselbetriebene Fahrzeuge ist oft nicht einfach.

Elektrofahrzeuge punkten jedenfalls mit dem Umstand, dass bei reinen Elektrofahrzeugen der Anteil der motorbezogenen Versicherungssteuer an der Haftpflichtversicherung nicht bezahlt werden muss, bei Hybridfahrzeugen ist lediglich der fossile Anteil fällig. In einem Vergleich der Kosten berechnete der ÖAMTC diese Differenz mit monatlich zwischen 12 und 27 Euro, die Elektrofahrzeug-Halter weniger zahlen müssen. Das summiert sich in fünf Jahren – dem Betrachtungszeitraum dieses Kostenvergleichs des ÖAMTC – gleich einmal auf 720 bis 1.620 Euro.

Bei den Kosten für Versicherungen gibt es am heimischen Versicherungsmarkt große Unterschiede und es zahlt sich jedenfalls aus, mehrere Angebote zu vergleichen. Manche Versicherungen werben damit, dass die Prämie der Haftpflichtversicherung für ein Elektrofahrzeug um einen gewissen Prozentsatz verbilligt wird. Im Durchschnitt sind die Versicherungsbeiträge für Elektroautos, so der Online-Automarkt autoscout24, günstiger: „Grundsätzlich hängen die individuellen Kosten vom jeweiligen Schadenfreiheitsrabatt, der Fahrleistung und dem eingeschlossenen Fahrerkreis ab. Hinzu kommen die Unfallstatistiken für das Modell. Je sicherer das Auto, desto geringer fällt der Jahresbeitrag aus.“

Geht es um umfassende Versicherungspakete für das eigene E-Fahrzeug, also Teil- oder Vollkaskoversicherungen, so gilt es selbstverständlich jene Punkte zu berücksichtigen, die besonders für Elektrofahrzeuge relevant sind, wie beispielsweise Schäden am Ladekabels oder an der Wallbox, und der Versicherungsschutz des Akkus macht meist einen guten Anteil an der Prämie aus. Welche Versicherung gewählt wird, bleibt immer individuell zu entscheiden, in vielen Fällen sind jedoch die Versicherungsprämien etwas geringer als bei vergleichbaren Benzin- oder Dieselfahrzeugen.

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